Pfingstkonzert 2018 – Musik spricht alle Sprachen

Hallo, Hello, Hola, Hoi, Anno: Aus all diesen Sprachen stammten die Musikstücke des 23. Pfingstkonzertes des Musikverein Großhaselbach. Heuer lud man, traditionell am Pfingstsonntag im bis auf den letzten Platz gefüllten Stadl des Döllerwirt, auf eine musikalische Reise ein.

Ein imposanter Eindruck bot sich den Besuchern, als sie den Konzert-Stadl betraten. Denkt man an die Anfänge des Pfingstkonzertes des Musikvereins zurück, dann sieht man doch eine enorme Entwicklung: Vom kleinen Dorf-Musikverein bei der Gründung vor 30 Jahren hat sich der MVGH zu einem stattlichen „Orchester“ entwickelt, welches allein schon den halben Stadl füllt. Zeit, flügge zu werden und in die große weite Welt hinauszugehen. Mit an Board: alle Konzertbesucher, darunter durfte Obmann Martin Lampeitl Repräsentanten von sage und schreibe 19 anderen Musikvereinen aus ganz Österreich begrüßen: Allentsteig, Echsenbach, Ottenschlag, Schönbach, Pölla, Hirschbach, Buchbach, Großweikersdorf/Rupperstal, Eggenburg, Gutenbrunn, Waldhausen, Windigsteig, Heidenreichstein, Gföhl, Vitis, Zwettl, Rudolfsheim-Fünfhaus, Raabs und Brand in Vorarlberg.

Die Gäste wurden von den „Stewardessen“ Kristina Strohmer und Katharina Poppinger willkommen geheißen, die charmant durch den Abend führten und informatives über die Komponisten und Werke zu erzählen wussten. Fulminat gestartet wurde die Reise in den USA mit „Celebration for Winds and Percussion“ und retour nach Wien mit der Ouvertüre zur Operette „Das Veilchenmädel“. Tirol stand als nächster am Plan, mit „Mountain Wind – Bergwind“ wurde Schwung für die nächste Destination Russland geholt. Mag. Josef Weber hat sich intensiv mit russischer Blasmusik auseinandergesetzt und studierte mit den 41 Musikanten „The Nutcracker“ von Tchaikovsky ein.

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Bei den anschließenden Ehrungen durch BAG-Zwettl-Obmann Martin Hausleitner durfte sich Maria Weber für ihre 25-jährige Mitgliedschaft über die Ehrenmedaille in Silber des NÖ Blasmusikverbandes freuen. Neben ihr erhielten Manuela Gruber, die als Kleiderarchivarin für einen feschen Auftritt des Vereins sorgt, sowie Gerhard Gari eine Uhr mit dem Wappen des Vereins verliehen. Für seine tatkräftige Unterstützung als „oberster Traktor-Chauffeur“ bei allerhand Ausrückungen wurde ihm gebührend gedankt.

Im Programm ging es weiter mit „Suite amusante“ des Niederländers Ton Verhiel und „Im Zigeuner-Lager“. Bei „Arizona“ wurden die Besucher anschließend auf einen imposanten Ritt durch den Wilden Westen geladen. Die Reise führte weiter auf den Balkan, erneut Tchaikovsky mit dem „March Slav“.„Viva Espania“, aus der Feder von Larry Neeck ist eine unvergleichliche Mischung eines spanischen Walzers mit einem Pianostück. Dinosaurier, Weltall und 2. Weltkrieg – dorthin verführte der berühmte Filmmusik-Komponist John Williams die Besucher beim letzten Stück des Programms. Nachdem Bürgermeister Karl Elsigan seine Dankesworte an die Musiker und auch das Publikum richtete, wollte auch nach zwei Zugaben der Applaus nicht versiegen. Und das ist wohl der größte Dank und die schönste Anerkennung, den die Musiker überhaupt erhalten können.

Gruppenfoto

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